Unsere Projekte

Projekttag auf Gut Schönhof am 12.06.2018

Unser erstes Abenteuer führte uns an diesem Tag zu unserer Kuh Leni. Der Almauftrieb beim letzten Mal schien ihr sehr gut gefallen zu haben und daher war es nun an der Zeit sie zu melken. Vorab erklärte uns Kerstin noch warum eine Kuh überhaupt Milch gibt und wie man sie am besten melken kann. Wir durften alle mal ran an die Kuh und am Euter zeigen, was für echte Bauern wir sind. Für einen Liter Milch mussten wir richtig lange arbeiten und uns anstrengen. Puh, die Menschen mussten früher ohne Maschinen wirklich ganz schön was leisten!

Anschließend gingen wir gemeinsam zur Käserei. Dort überlegten wir uns, was man aus der Milch alles herstellen kann. Ziemlich viele Sachen – aber heute sollte es Butter werden! Dafür hatte Kerstin uns Sahne bereitgestellt und was sollen wir sagen, das Buttermachen ist auch ganz schön anstrengend!

… schütteln, schütteln, schütteln, schütteln, schütteln… nach langem Schütteln endlich Schlagsahne, aber dann ging es schon weiter mit …schütteln, schütteln, schütteln… bis wir in unseren Bechern wirklich Butter hatten! Nach unserem „Butter-Butter-Stampfer“ gingen wir gemeinsam aus unserem Garten die leckersten Kräuter pflücken. Von Schnittlauch, über Giersch, Salbei und Liebstöckel war alles dabei. Die frischen Kräuter haben wir dann mit unserer selbstgemachten Butter verrührt und auf frischem Brot probiert. Es war so lecker, dass wir für das Mittagessen schon fast keinen Platz mehr in unseren Bäuchen hatten!  Aber für Milchreis mit Apfelmus gab es dann doch dann doch noch ein Plätzchen.

Frisch gestärkt schleppten wir noch unsere Zäune vom letzten Projekttag zur Kuh Leni und freuten uns über den tollen Farbklecks im Garten. Spiel & Spaß durften natürlich auch an diesem Projekttag nicht fehlen. Vielen Dank für den wunderschönen Tag!

Projekttag auf Gut Schönhof 17.04.2018

Bei wunderschönem Wetter fuhren wir wieder mit dem Bus zum Gut Schönhof. Kerstin und Anna freuten sich schon auf uns, denn die kleinen Pflänzchen, die wir das letzte Mal in die kleinen Töpfe gepflanzt hatten, müssen jetzt ins Beet. „Es wird höchste Zeit!“, sagte Kerstin.  Die heutigen Aufgaben: Komposterde sieben und mit der Schubkarre zu den Beeten fahren, Schnittlauch von der Wiese ausstechen und Schnittlauchhecken pflanzen, ein neues Komposthochbeet bauen und befüllen, die kleinen Gemüsepflänzchen in die Beete setzen. Kerstin zeigte uns die dicken Regenwürmer im Komposthaufen und wir fragten sie, ob wir welche mit in den Kindergarten nehmen dürfen für unsere Bodenexperimente. Die haben wir dann in einem Eimer gesammelt. Es wurden kleine Spaten und Schaufeln verteilt und wir wählten uns einen Bereich aus. Bis zum Mittag war das vierte Beet gebaut und mit Reisig befüllt, einige Schubkarren mit guter Komposterde runtergefahren und die Schnittlauchhecke gepflanzt. Dann gab es Mittag und wir konnten bei schönem Wetter draußen Nudeln mit Hackfleischsoße, Wasser und Apfelschorle genießen. Danach gab es eine kleine Spielplatzrunde zum Toben.  Es wurde weitergearbeitet und ganz zum Schluss konnten wir ganz kleine Babygemüsepflanzen in die gebauten Komposthochbeete einpflanzen: Porree, Kohlrabi, rote Beete, Möhren, Zwiebeln, Blumenkohl und Salat.Wir waren wirklich fleißig, hatten nicht mal mehr Zeit für den Besuch bei den Kälbchen. Nach dem Händewaschen sangen wir das Dankeschön-Lied für Kerstin und Anna. Auch Kerstin bedankte sich, weil wir so viel geschafft haben und fleißig waren. Das hat uns viel Spaß gemacht!

Text: Christine Kulka-Marcks

Endlich Frühling

Unseren Gut Schönhof-Tag in der Osterwoche gestalteten wir ganz nach dem Motto „Endlich Frühling“.

Zu Beginn besuchten wir gleich einmal unsere drei Hühner und holten noch schnell vor dem Osterhasen die Eier aus dem Nest. Die Hühner waren wirklich sehr fleißig und zur Belohnung bepflanzten wir unser Kräuterbeet entlang des Hühnerauslaufs mit Tulpen, Schneeglöckchen, Narzissen und schmückten alles mit vielen bunten Ostereiern. Natürlich mit Vorsicht auf die Kräuter! Die Hühner beobachteten unser Treiben aus nächster Nähe und genossen sichtlich unsere Anwesenheit bei einem Regenwurmmahl.

Vor dem Bepflanzen durfte sich noch jeder aus kleinen Birkenzweigen einen eigenen Reisigbesen herstellen. Mit dem konnte man wunderbar den Frühjahrsputz beginnen und den Winter einfach mal wegfegen. Begleitet wurden wir bei allen Aktionen von vielen warmen Sonnenstrahlen………einfach endlich Frühling!

Zum Mittagessen verwöhnte uns Kerstin mit einer selbstgemachten Pizza. Vielen Dank für die zusätzliche Arbeit! Gestärkt vom Mittagessen machten wir uns gemeinsam ans Werk, die Gemüsestecklinge in größere Töpfe einzupflanzen. Wenn der Frühling weiter so warm bleibt, dann können wir diese bald in unsere Hochbeete vom letzten Projekttag pflanzen.

Forscherprojekt 2018

DER BODEN

Ausgehend von der Tatsache, dass unser Arbeitseinsatz verschoben werden musste, weil der Boden noch gefroren war, wurde der Boden sehr interessant.

Denn auch ein Minibauer möchte etwas einpflanzen, damit er im Herbst etwas ernten kann. Welcher Boden ist dafür der geeignetste? Was ist Boden überhaupt? Wie entsteht er? Kann man ihn unterscheiden? Gibt es einen besten Boden? Wer lebt alles in der Erde? Lauter Fragen, denen wir in nächster Zeit nachgehen wollen.

Mitte März  sind wir rausgegangen und haben verschiedene Bodenerden ausgegraben. Das war schon mal aufregend! Am nächsten Tag haben wir die Erde in den Eimern angeschaut, miteinander verglichen, gerochen, gefühlt und in Glasbehälter geschichtet. Irina erklärte uns noch die Bodenprüfung und die Vorschulkinder probierten die Bodenprobe aus. Wir mussten feststellen, dass es schwierig war, die Böden zuzuordnen. Hinterher suchten sie sich einen Eimer mit Bodenerde aus und forschten mit Lupe und Lichttisch, ob es Leben in der Erde gibt und wie sich die Proben zusammensetzten. Dann dokumentierten sie ihre Ergebnisse. Am nächsten Tag haben wir im Morgenkreis Interessantes über Regenwürmer erfahren und an unterschiedlichen Stellen haben wir gegraben, um sie zu sammeln. Da waren auch noch andere Tiere im Eimer. Diese schauen wir uns doch noch genauer an!

Es bleibt weiter spannend!

Projekt "Mini-Bauernhof" 19. September 2017

Auf geht´s mit dem Bus nach Eichenbirkig wir besuchen den Gut Schönhof. Nach der Ankunft besprechen wir mit Kerstin unsere heutigen Aufgaben und sehen gleich mal nach den Hühnern. Im letzten Monat haben wir gemeinsam ein Gemüsebeet hergerichtet, welches wir heute mit frischen Kräutern anpflanzen durften. Im Frühjahr werden noch viele andere Sorten folgen. Auch auf unserem Minifeld haben wir verschiedene Getreidesorten angepflanzt.
Gestärkt nach dem Mittagessen durfte jedes Kind einen Erntestrauß binden und wir lernten verschiedenen Getreidesorten kennen. Auch den Unterschied der Körner betrachteten wir genau. Gerste, Roggen, Weizen, Hafer? Wo ist der Unterschied?

Am Ende des langen Arbeitstages durften die restlichen Tiere natürlich nicht fehlen!

Tschüß, bis zum nächsten Mal!

Am 01. August starteten wir mit unserem Projekt „Mini-Bauernhof“ auf dem Gut Schönhof

Am ersten Projekttag hatten wir richtig viel Arbeit vor uns:
Der Hühnerstall musste komplett ausgemistet, der Hühnerauslauf vom alten Stroh befreit werden und ein neues Gartenbeet wurde angelegt. Im Hühnergehege waren wir anfangs noch etwas schüchtern. Schließlich trauten sich doch die ersten Helfer die Hühner mit der Hand zu füttern und schwupp, schon waren alle Helfer im Freilauf und packten kräftig mit an: Erde umstechen, Unkraut zupfen, Steine für die Umrandung schleppen, Kartons als Unkrautschutz, Hackschnitzel holen und verstreuen … und, und, und. Bei unserem neuen Kräuter- und Gemüsebeet hatten wir richtig viel Arbeit. Wir mussten kräftig anpacken und haben sehr geschwitzt. Wir freuen uns aber schon auf unseren nächsten Besuch, wenn wir Kräuter in unser schickes Beet pflanzen dürfen.

Was für ein erfolgreicher Vormittag auf Gut Schönhof!