|
Das Johannische Sozialwerk, organisiert als gemeinnütziger Verein, ist eine selbständige Einrichtung der Johannischen Kirche. Es wurde am 16. Juli 1954 in Berlin als "Johannisches Aufbauwerk" gegründet. Der Gründer der Johannischen Kirche, Joseph Weißenberg (1855-1941), sah religiöses und soziales Wirken als untrennbare Einheit. Sein Einsatz für die Mitmenschen wurde von seiner Nachfolgerin Frieda Müller (1911-2001) fortgesetzt. Auch heute steht das Oberhaupt der Johannischen Kirche, Josephine Müller (geb. 1949) an der Spitze des Johannischen Sozialwerks, um die enge Verbundenheit zwischen christlicher Lehre und sozialem Handeln zu verdeutlichen. So leisten die Mitarbeiter des Johannischen Sozialwerkes selbstlosen Dienst am Nächsten, der Hilfe braucht, gleich welche Religion oder Konfession, Nationalität oder Hautfarbe der Betreffende hat.
In über 50 Jahren Vereinsgeschichte entstanden viele Einrichtungen. Heute sind die Arbeitsbereiche die Sozialstationen mit ihren vielfältigen Angeboten, das Jugendgästehaus, die Kinderbetreuungs- und Jugendhilfeangebote, der Fahrdienst für behinderte Menschen, der Betreuungsverein, die Beratung für Suchtkranke, das Wohnangebot Frieda-Müller-Haus und die Kultur- und Kreativprojekte. Die Einrichtungen befinden sich in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Bayern.
Als "Synonym für Mitmenschlichkeit" wurde das Johannische Sozialwerk einmal bezeichnet. Dies ist auch auf den selbstlosen Einsatz der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sowie zahlreicher Förderer zurückzuführen.
|
|
|
|
|
|