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Kinderheim und Jugendwohngruppe in Berlin-Grunewald |
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Das Rudolf-Mendel-Haus befindet sich auf dem großen, parkähnlichen Gelände des St.-Michaels-Heims, direkt am Herthasee. Das Haus beherbergt zwei Jugendhilfeangebote. Es gibt acht Heimplätze für Kinder und Jugendliche sowie drei Plätze in einer Jugendwohngemeinschaft. |
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Das Kinderheim Schwalbennest |
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Aufgenommen werden Kinder: - im Alter zwischen sechs und 14 Jahren (bei gegebenem Bedarf sind im Rahmen der individuellen Hilfeplanung
- insbesondere zum Erhalt von Geschwisterbindungen – flexible Regelungen möglich)
- für die aufgrund ihrer problematischen Lebenssituation im Herkunftsmilieu (u. a. Suchterkrankung / psychische Erkrankung der Eltern, Gewalt- und Missbrauchserfahrung in der Familie) eine längere, Lebensfeld ersetzende, erzieherische Hilfe notwendig ist
- bei denen die Aufnahme in eine Pflegefamilie oder die Adoption nicht in Betracht kommen und für die dennoch ein familienähnlicher Rahmen gewünscht und geeignet ist
- mit auffälligen Verhaltensweisen
- mit dissozialen und aggressiven Tendenzen
- mit Entwicklungsrückständen / Beeinträchtigungen im kognitiven, motorischen und emotionalen Bereich
- mit Schulschwierigkeiten
- mit chronischen Erkrankungen, die eine umfassende Förderung, Unterstützung und Betreuung benötigen
- zur Betreuung bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres (Ausnahmen sind, insbesondere zur Weiterbetreuung behinderter Jugendlicher, bis zur möglichen Integration in entsprechende weiterführende Wohnprojekte oder bis zur endgültigen Verselbstständigung, auch über das 18. Lebensjahr hinaus, möglich)
Nicht aufgenommen werden Kinder: - mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen
- mit ausgeprägter Suchtproblematik
- für die eher eine Einzelmaßnahme oder (bei Heranwachsenden) eine Lebensfeld aufbauende, erzieherische Hilfe angezeigt ist.
Die Ziele sind: - Entlastung der Kinder und Jugendlichen sowie der Herkunftsfamilie, um positive Entwicklungen zu ermöglichen
- Schutz des Kindeswohls und physische und psychische Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen
- individuelle Förderung der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung
- Aufbau tragfähiger, belastbarer Beziehungen zu den Erwachsenen und den anderen Gruppenmitgliedern
- soziale Integration und Gemeinschaftsfähigkeit
- realistische Einschätzung von Problemlagen und die Entwicklung realistischer Lebensperspektiven der Heranwachsenden
- Verbesserung der Beziehungen zur Herkunftsfamilie
- Eigenverantwortung und Selbstständigkeit
- Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder Verselbstständigung
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Aufgenommen werden: Jugendliche ab 15 Jahren (Betreuung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, in Abhängigkeit vom individuellen Bedarf und der Hilfeplanung – insbesondere für Jugendliche mit Behinderungen und besonderen Beeinträchtigungen – auch über das 18. Lebensjahr hinaus) vorrangig Jugendliche aus dem Kinderheim Schwalbennest, die aufgrund ihrer individuellen Entwicklung weiterhin ein intensives Verselbstständigungstraining, aber keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung mehr benötigen bei freien Kapazitäten auch andere Jugendliche, für die ein entsprechender Bedarf besteht und die sich auf die gegebenen Rahmenbedingungen in der Jugendwohngruppe einlassen wollen Jugendliche mit erheblichen Entwicklungsrückständen, Beeinträchtigungen, Behinderungen im kognitiven, motorischen und/oder emotionalen Bereich, mit chronischen Erkrankungen Jugendliche mit Schulschwierigkeiten und Problemen bei der Integration in eine berufliche Ausbildungsmaßnahme, die eine intensive Förderung, Betreuung und Beratung benötigen
Nicht aufgenommen werden Jugendliche: mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen mit ausgeprägter Suchtproblematik für die eher eine Einzelmaßnahme angezeigt ist.
Die Ziele sind: Entwicklung einer persönlichen und beruflichen Perspektive Entwicklung von Eigenverantwortung und Motivation sowie größtmöglicher Selbstständigkeit in allen Lebensbereichen Integration in eine berufliche Ausbildungsmaßnahme Sicherung des Lebensunterhaltes / Entwicklung wirtschaftlicher Unabhängigkeit Wechsel der Jugendlichen in eine eigene Wohnung bzw. – wenn notwendig – die Integration in ein entsprechendes weiterführendes Wohnprojekt für junge Erwachsene
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